Diese Fallstudie beschreibt ein Konzept. Sie stellt kein Kundenprojekt dar und enthält keine Daten oder Ergebnisse aus einem Arbeitsverhältnis.
Ausgangslage
Bauabrechnungen umfassen oft hunderte Positionen. Jede Position muss zu Leistungsverzeichnis, Ausmass, Vertrag und genehmigten Nachträgen passen. Die Prüfung ist anspruchsvoll und zeitintensiv.
Problemstellung
Fehler entstehen selten durch Absicht, sondern durch falsche Mengen, nicht vereinbarte Positionen oder Einheitspreise, die vom Vertrag abweichen. Wer unter Zeitdruck prüft, übersieht solche Abweichungen leicht.
Zielsetzung
Ein Agent soll die Abrechnung vorprüfen und Auffälligkeiten mit Fundstelle melden. Die Beurteilung und Freigabe bleibt bei der Fachperson.
Vorgehensweise
- Eingang: Abrechnung, Ausmass, Leistungsverzeichnis und Vertrag
- Vorprüfung durch den Agenten: Mengen, Einheitspreise und Nachträge werden mit Vertrag und NPK-Struktur abgeglichen
- Prüfbericht: Jede Abweichung erscheint mit Position, Fundstelle und Begründung
- Fachentscheid: Die Bauherrenvertretung beurteilt die Meldungen und gibt frei
Eingesetzte Technologie
KI-Agent mit klar begrenzter Aufgabe, Wissensbasis mit Vertrags- und Normengrundlagen, strukturierte Ausgabe als Prüfbericht.
Erwarteter Nutzen
Schnellere Vorprüfung und einheitlichere Ergebnisse. Messbare Werte liegen für dieses Konzept nicht vor.
Grenzen
- Der Agent kann Fehler machen und Zusammenhänge übersehen.
- Vertrauliche Vertragsdaten dürfen nur in freigegebenen Umgebungen bearbeitet werden.
- Die rechtliche und fachliche Verantwortung bleibt immer bei der Fachperson.


